Erfolgreiche Leckortung in der Praxis - Stadtwerke Witten reduzieren Wasserverluste deutlich
Wie ein Versorgungsunternehmen durch den Einsatz von Loggern Schäden schneller erkennt, Wasserverluste reduziert und Prozesse effizienter gestaltet.
Die Stadtwerke Witten standen vor einer typischen Herausforderung im Trinkwassernetz: Leckagen wurden häufig erst spät erkannt, die Ortung war zeitaufwendig und kleine Schäden blieben oft lange unentdeckt.
Mit dem Einsatz moderner Loggertechnologie konnte dieser Prozess grundlegend verändert werden. Heute werden Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und gezielt lokalisiert – mit messbarem Erfolg.
Produkte im Einsatz
Die Ausgangssituation bei den Stadtwerken Witten
Wie in vielen Versorgungsnetzen basierte auch in Witten ein großer Teil der Lecksuche auf klassischen Methoden. Auffälligkeiten im Leitsystem führten nicht immer direkt zu einer klaren Lokalisierung. Stattdessen mussten Abhorchteams in betroffene Gebiete entsendet werden, um das Netz manuell zu überprüfen.
Diese Vorgehensweise war nicht nur zeitintensiv, sondern auch ineffizient. Große Bereiche wurden überprüft, ohne genau zu wissen, wo sich der Schaden befindet. Besonders problematisch waren sogenannte nicht messbare Schäden. Diese traten in Bereichen ohne Zonenüberwachung auf und blieben oft so lange unentdeckt, bis Wasser sichtbar austrat oder eine turnusmäßige Kontrolle stattfand.
Der Einsatz von Loggern im Netz
Um die Transparenz im Netz zu erhöhen und schneller auf Auffälligkeiten reagieren zu können, entschieden sich die Stadtwerke Witten für den Einsatz von Loggern zur permanenten Überwachung.
Die Systeme erfassen kontinuierlich Veränderungen im Netz und liefern konkrete Hinweise auf mögliche Schäden. Dadurch wird die Lecksuche von einer flächendeckenden, zeitaufwendigen Aufgabe zu einer gezielten Maßnahme.
Abhorchteams werden nicht mehr auf Verdacht eingesetzt, sondern direkt an die betroffene Stelle geführt. Das reduziert Suchzeiten erheblich und erhöht gleichzeitig die Trefferquote.
Wirtschaftlicher Nutzen auf einen Blick
Die dokumentierten Schadensfälle der Stadtwerke Witten zeigen, dass sich der Einsatz von Loggern auch wirtschaftlich deutlich auszahlt. Bei einem durchschnittlichen Wasserverlust von rund 7 m³ pro Stunde und einer frühzeitigen Erkennung ergibt sich pro Schaden eine Einsparung von rund 1.176 m³ Wasser. Auf Basis eines Trinkwasserpreises von 1,60 bis 2,59 Euro pro Kubikmeter entspricht das einem wirtschaftlichen Nutzen von etwa 1.882 bis 3.046 Euro pro Schaden.
Über alle 17 dokumentierten Fälle hinweg ergibt sich damit ein eingespartes Wasservolumen von rund 20.000 m³. Das entspricht einem monetären Nutzen von rund 31.987 bis 51.779 Euro allein beim reinen Trinkwasser. Bei größeren, spät erkannten Schäden kann das Einsparpotenzial noch deutlich höher ausfallen. In einem dokumentierten Einzelfall ergibt sich daraus ein möglicher Nutzen von rund 69.120 bis 111.888 Euro.
Zahlen & Fakten
0 m³
Eingespart pro Schaden
bis zu 0 €
Einbsparung pro Schaden
ca. 0 m³
Einsparung in 17 Fällen
ca. 0 €
Ersparnis
bis zu 0 €
Verlust möglich bei einzelnem Großschaden
nur noch ~ 0 min
anstatt 6-7 Tage bis zur Ortung
Was sich im Alltag verändert hat
Für die Stadtwerke Witten bedeutet der Einsatz der Logger eine deutliche Veränderung im täglichen Betrieb. Entscheidungen können schneller getroffen werden, Einsätze werden gezielter geplant und die Transparenz im Netz ist deutlich gestiegen.
Teams müssen nicht mehr großflächig suchen, sondern arbeiten präzise und datenbasiert. Das spart Zeit, reduziert Kosten und verbessert die Effizienz im gesamten Prozess.
Ein echter Praxisnachweis
Die Erfahrungen der Stadtwerke Witten zeigen, wie groß der Einfluss moderner Loggertechnologie auf die Lecksuche sein kann. Aus einem reaktiven Prozess wird eine proaktive Strategie.
Schäden werden früher erkannt, schneller behoben und verursachen deutlich geringere Verluste. Gleichzeitig verbessert sich die Effizienz im gesamten Betrieb.