Wasserverlust bei einem Leck

Maßeinheiten
Größe des Lecks

1 mm im Maßstab 1:1 1/32 Zoll im Maßstab 1:1 Wie groß der Punkt tatsächlich erscheint, hängt von Bildschirm und Zoomstufe ab.

5 barpsi

Ein bar weniger, also statt bar, senkt den Verlust um m³ im Jahr. Das sind Prozent.

10 psi weniger, also statt psi, senkt den Verlust um Gallonen im Jahr. Das sind Prozent.

Freiwillig. Die Temperatur verändert das Ergebnis nur um Bruchteile eines Prozents.

Preise Ihres Versorgungsgebiets

kWh/m³

kWh/kgal

$

Die Werte entnehmen Sie Ihrem Preisblatt oder Ihrer Entgeltsatzung. Komma und Punkt sind beide als Dezimaltrennzeichen erlaubt. Die Berechnung aktualisiert sich bei jeder Eingabe, einzelne Felder dürfen leer bleiben.

kgal steht für tausend Gallonen, CCF für hundert Kubikfuß, das sind 748 Gallonen. Nach der AWWA-Wasserbilanz (M36) werden physische Verluste meist mit den variablen Produktionskosten bewertet, nicht mit dem Endkundentarif. Tragen Sie dann diese Kosten als Arbeitspreis ein. Der Punkt ist das Dezimalzeichen, einzelne Felder dürfen leer bleiben.

1.332 Liter pro TagGallonen pro Tag weniger als der Tagesbedarf einer Person so viel wie der Tagesbedarf von 11 Personen
pro Tag
1.332 LiterGallonen 1,33 kgal 5,99 €
pro Woche
9.322 LiterGallonen 9,32 kgal 41,95 €
pro Monat
40.508 LiterGallonen 40,51 kgal 182,29 €
pro Jahr
486.097 LiterGallonen 486,10 kgal 2.187,44 €

Kosten pro Jahr

Arbeitspreis Trinkwasser
729,15 €
Arbeitspreis Schmutzwasser
1.458,29 €
Mehrkosten durch das Leck
2.187,44 €

Der Grundpreis hängt nicht von der Menge ab und steigt durch das Leck nicht. Er steht hier nur zur Einordnung des Gesamtbetrags.

Das sparen Sie, wenn das Leck behoben wird

Das verlorene Wasser muss trotzdem gefördert, aufbereitet und durch das Netz gepumpt werden. Nur kommt es nie bei einem Kunden an. Der Strom dafür ist umsonst verbraucht. Sobald das Leck dicht ist, fällt beides weg.

So viel Strom wird dann pro Jahr nicht mehr verbraucht
243 kWh
So viel CO₂ entsteht dann pro Jahr nicht mehr
84 kglb

So ist gerechnet: 0,5 Kilowattstunden Strom je Kubikmeter Wasser und 344 Gramm CO₂ je Kilowattstunde. Der erste Wert ist der Durchschnitt der deutschen Wasserversorgung. Je nach Gelände und Aufbereitung liegt er etwa zwischen 0,2 und 0,8, deshalb lässt er sich oben anpassen. Der zweite Wert ist der deutsche Strommix für 2025 nach Angaben des Umweltbundesamtes.

So ist gerechnet: 2,3 Kilowattstunden Strom je 1.000 Gallonen Wasser und 767 Pfund CO₂ je Megawattstunde. Der erste Wert ist der Mittelwert einer Umfrage von ACEEE und NAWC unter amerikanischen Wasserversorgern. Er schwankt je nach Gelände und Aufbereitung stark, deshalb lässt er sich oben anpassen. Der zweite Wert ist der Durchschnitt des US-Strommix nach eGRID 2023 der EPA. Regional liegt er zwischen etwa 240 und über 1.400 Pfund.

Warum hier kein Geldbetrag steht. Was dieser Strom kostet, steckt bereits im Arbeitspreis weiter oben. Würden wir ihn hier noch einmal aufführen, wäre das Geld doppelt gezählt. Deshalb stehen hier nur Mengen.

Wann sich eine Leckortung bezahlt macht
  • Wert des Wassers, das bis dahin verloren geht
  • Einmalige Kosten der Leckortung
heute

Die Ortung ist schon nach weniger als einem Tag wieder hereingeholt.

Nach Tagen hat das eingesparte Wasser die Ortung bezahlt.

Nach Monaten hat das eingesparte Wasser die Ortung bezahlt.

Bei diesem Leck dauert es länger als zwei Jahre, bis die Ortung wieder hereingeholt ist.

Tragen Sie oben einen Arbeitspreis ein, dann lässt sich der Wert des verlorenen Wassers berechnen.

Tragen Sie oben die Kosten einer Leckortung ein, dann zeigt die Kurve, ab wann sie sich bezahlt macht.

Angenommen, die Ortung findet dieses Leck und es wird danach abgedichtet.

Alle Lochgrößen zum Nachschlagen

Diese Übersicht steht unabhängig von Ihrer Auswahl oben und listet alle Größen nebeneinander. Die gewählte Größe ist hervorgehoben. Gerechnet mit 5 bar Leitungsdruck und der Ausflusszahl 0,62.

Wasserverlust pro Jahr im Größenvergleich
  1. 1 mm486
  2. 2 mm1.944
  3. 3 mm4.375
  4. 4 mm7.778
  5. 5 mm12.152
  6. 7,5 mm27.343
  7. 10 mm48.610
  8. 25 mm303.811

Die Verlustmenge wächst mit dem Quadrat des Durchmessers: Ein doppelt so großes Loch verliert die vierfache Menge.

Leck Tag (Liter) Woche (Liter) Monat (m³) Jahr (m³) Mehrkosten/Jahr
1 mm1.3329.32240,5486,12.187 €
2 mm5.32737.290162,01.944,48.750 €
3 mm11.98683.902364,64.374,919.687 €
4 mm21.308149.159648,17.777,634.999 €
5 mm33.294233.0601.012,712.152,454.686 €
7,5 mm74.912524.3852.278,627.343,0123.043 €
10 mm133.177932.2414.050,848.609,7218.744 €
25 mm832.3585.826.50525.317,6303.810,61.367.148 €

Diese Übersicht steht unabhängig von Ihrer Auswahl oben und listet alle Größen nebeneinander. Die gewählte Größe ist hervorgehoben. Gerechnet mit 60 psi Leitungsdruck und der Ausflusszahl 0,62.

Wasserverlust pro Jahr im Größenvergleich
  1. 1/32″74 kgal
  2. 1/16″294 kgal
  3. 1/8″1.177 kgal
  4. 3/16″2.649 kgal
  5. 1/4″4.710 kgal

Die Verlustmenge wächst mit dem Quadrat des Durchmessers: Ein doppelt so großes Loch verliert die vierfache Menge.

Leck Tag (Gallonen) Woche (Gallonen) Monat (kgal) Jahr (kgal) Mehrkosten/Jahr
1/32″2021.4116,173,60 $
1/16″8065.64524,5294,40 $
1/8″3.22622.58198,11.177,50 $
3/16″7.25850.808220,82.649,30 $
1/4″12.90490.326392,54.709,90 $

Rechnerisch nach der Ausflussformel Q = Cd · A · √(2·Δp/ρ) bei ununterbrochenem Austritt. Reale Verluste hängen von Lochform, Rohrreibung, Druckschwankungen und dem Gegendruck im Erdreich ab und liegen meist darunter. Die Werte ersetzen weder eine Leckortung noch eine Wasserbilanz nach DVGW W 392.

Rechnerisch nach der Ausflussformel Q = Cd · A · √(2·Δp/ρ) bei ununterbrochenem Austritt. Reale Verluste hängen von Lochform, Rohrreibung, Druckschwankungen und dem Gegendruck im Erdreich ab und liegen meist darunter. Die Werte ersetzen weder eine Leckortung noch eine Wasserbilanz nach AWWA M36.

Was ist die Ausflusszahl und warum 0,62?

Die Ausflusszahl, auch Ausflussbeiwert genannt, ist ein Korrekturfaktor. Sie gibt an, welcher Anteil des theoretisch möglichen Ausflusses tatsächlich zustande kommt. Der Grund dafür ist geometrisch: Das Wasser strömt dem Loch von allen Seiten zu und kann an der Lochkante nicht abrupt umlenken. Es schießt über, der Strahl schnürt sich hinter dem Loch ein.

1 2 3
Der Strahl nutzt nie die volle Lochfläche. Daraus folgt die Ausflusszahl.
  1. Wasser unter Druck
  2. Loch mit der Fläche A
  3. Engster Querschnitt: Breite etwa 0,79 mal Lochdurchmesser, Fläche etwa 0,62 mal Lochfläche

Die engste Stelle heißt Vena contracta, die eingeschnürte Ader. Dort ist der Strahl erst voll beschleunigt, und dort ist er schmaler als das Loch selbst. Die Ausflusszahl setzt sich aus zwei Faktoren zusammen.

Kontraktionszahl Das Flächenverhältnis der Vena contracta zur Lochfläche. Für ein scharfkantiges Loch in dünner Wand liefert die klassische Potentialtheorie nach Kirchhoff den Wert π/(π+2) = 0,611. Messungen an runden Bohrungen ergeben 0,61 bis 0,64.

Geschwindigkeitszahl Der Reibungsverlust. Das Wasser erreicht nicht ganz die theoretische Geschwindigkeit nach Torricelli. Gemessen werden 0,97 bis 0,99.

Das Produkt beider Faktoren ergibt die Ausflusszahl: 0,63 × 0,98 ≈ 0,62. Der Wert ist also nicht hergeleitet, sondern gemessen, systematisch seit dem 19. Jahrhundert unter anderem von Weisbach und Hagen. In der deutschen Standardliteratur, etwa Bollrich „Technische Hydromechanik", steht für die scharfkantige Bohrung 0,60 bis 0,62.

Ausfluss aus einem 1 mm großen Loch bei 5 bar Ausfluss aus einem 1/32-Zoll-Loch bei 5 psi
Form der Öffnung Ausflusszahl Liter je StundeGallonen je Stunde
Raues Korrosionsloch, Riss0,5549
Scharfkantige Bohrung0,6255
Kurzes zylindrisches Rohrstück0,8273
Abgerundete Düse0,9787
Ohne Ausflusszahl gerechnet1,0090

Warum manche Tabellen höhere Werte nennen Wird ohne Ausflusszahl gerechnet, also mit dem idealen Ausfluss nach Torricelli, ergibt ein 1-mm-Loch 89 Liter je Stunde bei 5 bar und 98 bei 6 bar. Solche Werte kursieren häufig, sind aber eine Obergrenze, die in der Praxis niemand erreicht. Mehr als die Lochfläche kann nicht durchströmt werden, eine Ausflusszahl über 1 ist deshalb physikalisch ausgeschlossen.

Warum manche Tabellen höhere Werte nennen Wird ohne Ausflusszahl gerechnet, also mit dem idealen Ausfluss nach Torricelli, ergibt ein 1/32-Zoll-Loch 13,5 Gallonen je Stunde bei 60 psi und 14,6 bei 70 psi. Solche Werte kursieren häufig, sind aber eine Obergrenze, die in der Praxis niemand erreicht. Mehr als die Lochfläche kann nicht durchströmt werden, eine Ausflusszahl über 1 ist deshalb physikalisch ausgeschlossen.

Grenzen des Verfahrens Bei realen Lecks in Wassernetzen gilt die Wurzelbeziehung zum Druck nicht immer exakt. Bei Kunststoffrohren weitet sich ein Riss unter Druck auf, die Öffnungsfläche ist dann selbst druckabhängig. In der Fachwelt läuft das unter dem FAVAD-Konzept mit einem Leckexponenten, der statt 0,5 bis auf 1,5 steigen kann. Für runde Löcher in Metallrohren, wie dieser Rechner sie annimmt, bleibt 0,5 richtig.

Was? Schon genug gesehen?

Wusstest Du, daß eine  Angebotsanfrage bei uns 100 % unverbindlich ist? Sie hilft Dir dabei, die passende Lösung für Deinen Einsatz zu finden.

Wir melden uns einfach nur mit einer passenden Empfehlung und einem Angebot.

Ganz ohne Verpflichtung!